Unterweisungsplan erstellen — Konfigurator für 13 Gewerke

Wählen Sie Ihr Gewerk und die Themen, die in Ihrem Betrieb vorkommen. Der Konfigurator stellt Ihren Unterweisungsplan mit Rechtsgrundlage, Intervall und Zeitbedarf zusammen — kostenlos und ohne Anmeldung.

24 Unterweisungsthemen · 13 Gewerke · Rechtsgrundlagen geprüft

Eine Unterweisung ist die verständliche Information der Beschäftigten über Gefährdungen und Schutzmaßnahmen an ihrem Arbeitsplatz. Sie ist nach § 12 Arbeitsschutzgesetz vor Aufnahme der Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen zu wiederholen; § 4 der DGUV Vorschrift 1 konkretisiert das auf mindestens einmal jährlich, bei Jugendlichen nach § 29 Jugendarbeitsschutzgesetz halbjährlich. Der folgende Konfigurator stellt für 13 Gewerke die üblichen Unterweisungsthemen mit Rechtsgrundlage und Intervall zusammen.

Unterweisungsthemen im Überblick

Alle 24 Themen mit Rechtsgrundlage, Intervall und Zielgruppe.

Erstunterweisung neuer Beschäftigtervor Aufnahme der Tätigkeit · 60 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 Abs. 1 ArbSchG
Intervall: vor Aufnahme der Tätigkeit
Zielgruppe: alle neuen Beschäftigten
Dauer: 60 Minuten
Jährliche Wiederholungsunterweisungjährlich (Jugendliche halbjährlich) · 45 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1 (Jugendliche: § 29 JArbSchG)
Intervall: jährlich (Jugendliche halbjährlich)
Zielgruppe: alle Beschäftigten
Dauer: 45 Minuten
Persönliche Schutzausrüstungjährlich · 20 Min.
Rechtsgrundlage: § 3 PSA-Benutzungsverordnung, § 4 DGUV Vorschrift 1
Intervall: jährlich
Zielgruppe: alle Beschäftigten
Dauer: 20 Minuten
Leitern und Trittejährlich · 20 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 BetrSichV, DGUV Information 208-016
Intervall: jährlich
Zielgruppe: alle, die Leitern nutzen
Dauer: 20 Minuten
Gerüste und Fahrgerüstejährlich · 25 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 BetrSichV
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Nutzer von Arbeitsgerüsten
Dauer: 25 Minuten
Absturzsicherung und PSA gegen Absturzjährlich, praktische Übung · 45 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 BetrSichV, § 31 DGUV Vorschrift 1, DGUV Regel 112-198
Intervall: jährlich, praktische Übung
Zielgruppe: Beschäftigte in Absturzbereichen
Dauer: 45 Minuten
Gefahrstoffe am Arbeitsplatzjährlich, arbeitsplatzbezogen · 30 Min.
Rechtsgrundlage: § 14 GefStoffV
Intervall: jährlich, arbeitsplatzbezogen
Zielgruppe: alle mit Gefahrstoffkontakt
Dauer: 30 Minuten
Handgeführte Elektrowerkzeugejährlich · 25 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 BetrSichV
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Maschinenbediener
Dauer: 25 Minuten
Stationäre Holzbearbeitungsmaschinenjährlich, vor Erstbedienung · 40 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 BetrSichV
Intervall: jährlich, vor Erstbedienung
Zielgruppe: Maschinenbediener
Dauer: 40 Minuten
Flurförderzeuge / Gabelstaplerjährlich, schriftliche Beauftragung · 40 Min.
Rechtsgrundlage: § 7 DGUV Vorschrift 68, DGUV Grundsatz 308-001, § 12 BetrSichV
Intervall: jährlich, schriftliche Beauftragung
Zielgruppe: beauftragte Fahrer
Dauer: 40 Minuten
Elektrische Gefährdungenjährlich · 30 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1, § 3 DGUV Vorschrift 3
Intervall: jährlich
Zielgruppe: alle, bei Elektrofachkräften erweitert
Dauer: 30 Minuten
Lärm und Gehörschutzjährlich, ab Erreichen der unteren Auslösewerte (80 dB(A)) · 20 Min.
Rechtsgrundlage: § 11 LärmVibrationsArbSchV, § 4 DGUV Vorschrift 1
Intervall: jährlich, ab Erreichen der unteren Auslösewerte (80 dB(A))
Zielgruppe: Beschäftigte in Lärmbereichen
Dauer: 20 Minuten
Hautschutzjährlich · 20 Min.
Rechtsgrundlage: § 14 GefStoffV, DGUV Information 212-017
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Feuchtarbeit / Gefahrstoffkontakt
Dauer: 20 Minuten
Heben und Tragen von Lastenjährlich · 20 Min.
Rechtsgrundlage: § 4 LasthandhabV, § 4 DGUV Vorschrift 1
Intervall: jährlich
Zielgruppe: alle Beschäftigten
Dauer: 20 Minuten
Erste Hilfe und Notfallmanagementjährlich (§ 4 DGUV Vorschrift 1); Ersthelfer-Fortbildung alle 2 Jahre (§ 26 Abs. 3 DGUV Vorschrift 1) · 25 Min.
Rechtsgrundlage: § 10 ArbSchG, §§ 24 und 26 DGUV Vorschrift 1
Intervall: jährlich (§ 4 DGUV Vorschrift 1); Ersthelfer-Fortbildung alle 2 Jahre (§ 26 Abs. 3 DGUV Vorschrift 1)
Zielgruppe: alle Beschäftigten
Dauer: 25 Minuten
Brandschutz und Verhalten im Brandfalljährlich · 25 Min.
Rechtsgrundlage: ASR A2.2, § 10 ArbSchG
Intervall: jährlich
Zielgruppe: alle Beschäftigten
Dauer: 25 Minuten
Anschlagmittel und Lastaufnahmejährlich · 25 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 BetrSichV, DGUV Regel 109-017
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Anschläger
Dauer: 25 Minuten
Baustellenverkehr und Verkehrssicherungjährlich; zusätzlich saisonal (empfohlen) · 25 Min.
Rechtsgrundlage: § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1; RSA 21 (nur verkehrsrechtliche Sicherung)
Intervall: jährlich; zusätzlich saisonal (empfohlen)
Zielgruppe: Arbeiten im Verkehrsraum
Dauer: 25 Minuten
Schweiß-, Schneid- und Heißarbeitenjährlich · 30 Min.
Rechtsgrundlage: TRGS 528, § 14 GefStoffV
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Schweißer, Heißarbeiten
Dauer: 30 Minuten
Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaubjährlich · 25 Min.
Rechtsgrundlage: TRGS 559, TRGS 553, § 14 GefStoffV
Intervall: jährlich
Zielgruppe: staubexponierte Beschäftigte
Dauer: 25 Minuten
Reinigungs- und Desinfektionsmitteljährlich · 20 Min.
Rechtsgrundlage: § 14 GefStoffV
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Reinigungspersonal
Dauer: 20 Minuten
Alleinarbeit und Notrufjährlich · 15 Min.
Rechtsgrundlage: § 8 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1, DGUV Regel 100-001
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Beschäftigte in Alleinarbeit
Dauer: 15 Minuten
Witterung: Hitze, UV, Kältesaisonal (empfohlen), mindestens jährlich (§ 4 DGUV Vorschrift 1) · 15 Min.
Rechtsgrundlage: § 5 ArbSchG i. V. m. Gefährdungsbeurteilung, DGUV Information 203-085
Intervall: saisonal (empfohlen), mindestens jährlich (§ 4 DGUV Vorschrift 1)
Zielgruppe: Beschäftigte im Freien
Dauer: 15 Minuten
Firmenfahrzeuge und Ladungssicherungjährlich · 25 Min.
Rechtsgrundlage: § 22 StVO, DGUV Vorschrift 70, § 12 BetrSichV
Intervall: jährlich
Zielgruppe: Fahrer
Dauer: 25 Minuten

Welche Themen gelten in welchem Gewerk

Dachdecker

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Leitern und Tritte, Gerüste und Fahrgerüste, Absturzsicherung und PSA gegen Absturz, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Witterung: Hitze, UV, Kälte.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Anschlagmittel und Lastaufnahme, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Elektro

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Leitern und Tritte, Elektrische Gefährdungen, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Brandschutz und Verhalten im Brandfall.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Gerüste und Fahrgerüste, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub, Alleinarbeit und Notruf, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

SHK / Sanitär-Heizung-Klima

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Schweiß-, Schneid- und Heißarbeiten.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Leitern und Tritte, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Elektrische Gefährdungen, Hautschutz, Alleinarbeit und Notruf, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Maler & Lackierer

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Leitern und Tritte, Gerüste und Fahrgerüste, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Hautschutz, Erste Hilfe und Notfallmanagement.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Handgeführte Elektrowerkzeuge, Heben und Tragen von Lasten, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub, Witterung: Hitze, UV, Kälte.

Zimmerer

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Absturzsicherung und PSA gegen Absturz, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Stationäre Holzbearbeitungsmaschinen, Lärm und Gehörschutz, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Gerüste und Fahrgerüste, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Anschlagmittel und Lastaufnahme, Witterung: Hitze, UV, Kälte, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Gerüstbau

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Gerüste und Fahrgerüste, Absturzsicherung und PSA gegen Absturz, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Anschlagmittel und Lastaufnahme, Witterung: Hitze, UV, Kälte.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Handgeführte Elektrowerkzeuge, Flurförderzeuge / Gabelstapler, Baustellenverkehr und Verkehrssicherung, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Tischler & Schreiner

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Stationäre Holzbearbeitungsmaschinen, Lärm und Gehörschutz, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Leitern und Tritte, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Hautschutz, Heben und Tragen von Lasten, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Trockenbau

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Leitern und Tritte, Gerüste und Fahrgerüste, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Absturzsicherung und PSA gegen Absturz, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Lärm und Gehörschutz, Brandschutz und Verhalten im Brandfall.

Fliesenleger

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Hautschutz, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Stäube: Quarz-, Holz- und Gipsstaub.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Leitern und Tritte, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Elektrische Gefährdungen, Lärm und Gehörschutz.

GaLaBau

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Lärm und Gehörschutz, Heben und Tragen von Lasten, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Baustellenverkehr und Verkehrssicherung, Witterung: Hitze, UV, Kälte.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Flurförderzeuge / Gabelstapler, Hautschutz, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Anschlagmittel und Lastaufnahme, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Gebäudereinigung

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Leitern und Tritte, Hautschutz, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Alleinarbeit und Notruf.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Absturzsicherung und PSA gegen Absturz, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Elektrische Gefährdungen, Heben und Tragen von Lasten.

Kfz-Betrieb

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Hautschutz, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Schweiß-, Schneid- und Heißarbeiten.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Handgeführte Elektrowerkzeuge, Elektrische Gefährdungen, Lärm und Gehörschutz, Heben und Tragen von Lasten, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Metallbau & Schlosserei

Regelmäßig erforderlich: Erstunterweisung neuer Beschäftigter, Jährliche Wiederholungsunterweisung, Persönliche Schutzausrüstung, Handgeführte Elektrowerkzeuge, Lärm und Gehörschutz, Erste Hilfe und Notfallmanagement, Brandschutz und Verhalten im Brandfall, Anschlagmittel und Lastaufnahme, Schweiß-, Schneid- und Heißarbeiten.

Je nach Tätigkeit zusätzlich: Gerüste und Fahrgerüste, Absturzsicherung und PSA gegen Absturz, Gefahrstoffe am Arbeitsplatz, Flurförderzeuge / Gabelstapler, Heben und Tragen von Lasten, Firmenfahrzeuge und Ladungssicherung.

Unterweisung richtig durchführen und dokumentieren

  1. 1
    Themen aus der Gefährdungsbeurteilung ableiten

    Legen Sie fest, welche Unterweisungsthemen für Ihren Betrieb tatsächlich einschlägig sind. Grundlage ist die Gefährdungsbeurteilung: Jede dort dokumentierte Gefährdung braucht eine Unterweisung.

  2. 2
    Termine planen

    Die Erstunterweisung findet vor Tätigkeitsbeginn statt, die Wiederholung mindestens einmal jährlich. Legen Sie feste Termine im Jahreskalender fest, damit keine Frist versäumt wird.

  3. 3
    Verständlich und arbeitsplatzbezogen unterweisen

    Sprechen Sie in verständlicher Sprache, konkret zum Arbeitsplatz. Bei Bedarf in der Sprache der Beschäftigten. Wichtig sind praktische Beispiele und die Gelegenheit zu Rückfragen.

  4. 4
    Teilnahme dokumentieren

    Halten Sie Datum, Themen, Namen und Unterschriften der Teilnehmenden schriftlich fest. Ohne Nachweis gilt eine Unterweisung als nicht durchgeführt.

  5. 5
    Nachweise aufbewahren und anlassbezogen nachunterweisen

    Bewahren Sie die Nachweise geordnet auf. Bei Änderungen an Arbeitsmitteln, nach Unfällen oder bei neuen Verfahren muss zusätzlich anlassbezogen unterwiesen werden.

Häufige Fragen

Wie oft muss unterwiesen werden?
Vor Aufnahme der Tätigkeit und danach mindestens einmal jährlich (§ 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1). Jugendliche sind nach § 29 Jugendarbeitsschutzgesetz halbjährlich zu unterweisen. Zusätzlich immer anlassbezogen, etwa nach Unfällen oder bei neuen Arbeitsmitteln.
Muss die Unterweisung dokumentiert werden?
Die Durchführung muss nachweisbar sein. Üblich und von den Berufsgenossenschaften erwartet ist ein schriftlicher Nachweis mit Datum, Themen, Namen und Unterschriften der Teilnehmenden.
Darf ich als Chef selbst unterweisen?
Ja. Die Unterweisung ist Aufgabe des Arbeitgebers; er kann sie an fachkundige Personen im Betrieb übertragen. Entscheidend ist, dass die Inhalte fachlich richtig und verständlich vermittelt werden.
Reicht eine Unterweisung per E-Mail oder Aushang?
Nein. Gefordert ist eine verständliche, auf den Arbeitsplatz bezogene Unterweisung mit Gelegenheit zu Rückfragen. Unterlagen und Aushänge können sie ergänzen, aber nicht ersetzen.
Was kostet der Konfigurator?
Nichts. Die Zusammenstellung des Plans ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar; die fertigen Unterweisungsunterlagen sind Teil der kostenpflichtigen Pakete.